Eidgenössisches Kompetenzzentrum für Holztechnologie, Gebäude-IoT und Nachhaltigkeit - Vision eines Holzhochhauses mitten in Frauenfeld
Willkommen bei Lignum Ost
Wenn Sie Fragen rund um die Thematik Wald / Holz und Holzenergie haben, sind Sie bei uns genau richtig. Wir sind die Netzwerkorganisation welche die gesamte «Wertschöpfungskette Holz» abbildet – vom Baum im Wald bis zum fertigen Holzfabrikat bei Ihnen zu Hause.
Mit Überzeugung setzen wir uns für die Verwendung des nachwachsenden und, wenn möglich, einheimischen Rohstoffes HOLZ als Baustoff und Energieträger ein. Haben Sie Fragen oder Anregungen, können Sie sich gerne telefonisch oder schriftlich an uns wenden.
Durch den Verkauf von Partizipationsscheinen bescherte die Thurgauer Kantonalbank dem Kanton, als Eigentümer, 127 Millionen Franken. Die Bevölkerung konnten bekanntlich Projektideen einreichen, was nun konkret mit dem Geld passieren soll. Als Basis dafür erarbeitete der Regierungsrat ein Grundlagenpapier. Es müssen Projekte sein, die einen Nutzen für den ganzen Kanton haben, ihn über seine Grenzen hinaus «positiv bekannt» machen. Es kommen nur Projekte in Frage, die als langfristige Investition bewertet werden können, auch zugunsten kommender Generationen. Sie müssen eine positive Bewertung im Nachhaltigkeitsdreieck von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft erreichen.
Lignum Ost haben diesen Sommer zwei Projekte eingereicht, die exakt zu den geforderten Kriterien passen:
Der berühmte Geigenbauer Antonio Stradivari hat systematisch Holz aus den Höhenlagen der Alpenwälder für seine Instrumente gewählt. Das hat ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL nachgewiesen.
25 Jahre lang hat Michael Meuter als Informationsverantwortlicher der Lignum im ‹Journal› täglich Wissenswertes aus der gesamten Holz-Wertschöpfungskette im In-, aber auch im umliegenden Ausland erschlossen – zusammen mit branchenrelevanten Entwicklungen in Wirtschaft und Politik, Energie und Klima, Bau und Immobilien. Heute heisst es: adieu!
Mit den neuen Waldreservaten Immenberg und Altenburgertobel sind in ‹Mostindien› jetzt 34 Flächen mit insgesamt 2023 ha als Reservat ausgeschieden. Damit ist der Thurgau so weit wie Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land, Genf, Glarus, Solothurn, Schwyz und Zug: Er erreicht das von Bund und Kantonen vorgegebene Ziel, bis 2030 10% der Waldfläche zum Reservat zu erklären.
Zunehmende Hitze und Trockenheit setzen dem Wald zu. Fachleute der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL haben mit Drohnenaufnahmen untersucht, wie einheimische Baumarten auf den Klimawandel reagieren. Die Messmethode öffnet neue Möglichkeiten, Wälder grossflächig zu überwachen und artspezifische Strategien im Umgang mit Dürren zu dokumentieren.
Ende Januar hat sich die neue Holzmarktkommission in Solothurn konstituiert. Nebst aktuellen Themen rund um Wald und Holz diskutierte sie die Marktlage für Schweizer Rohholz. Dabei wurde eine nach wie vor hohe Nachfrage der Schweizer Sägewerke festgehalten – für die Waldeigentümer ist das eine gute Situation.
Deutschland wird seine Klimaziele bis 2045 aller Wahrscheinlichkeit nach verfehlen – zu diesem Ergebnis kommt auch der inoffizielle Entwurf des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung. Der Bundesverband der deutschen Säge- und Holzindustrie DeSH kritisiert die deutsche Klimapolitik und ihren Umgang mit Wald und Holz heftig.